Haus am See

Weißer Bart und 100 Enkel?

Peter Fox hätte es 2008 mit seinem grandiosen Hit „Haus am See“ nicht besser beschreiben können: den Wunschtraum, ein Grundstück am See zu haben, tragen ja nicht nur die meisten Stadtbewohner in sich, aber wegen der begrenzten Anzahl von Ufer-Parzellen ist es nur wenigen und dann zu Recht stolzen Besitzern vorbehalten, ein solch herrliches Domizil ihr Eigen nennen zu können.

Ufergrundstücke sind naturgemäß zum Wasser hin abfallend, was für uns Planer und die landschaftliche Gestaltung zunächst immer eine anspruchsvolle Herausforderung ist. So war in diesem Fall das vorhandene Gefälle des alten Gartens definitiv zu stark zum Wasser hin geneigt, um es für Ballspiele und andere Aktivitäten nutzen zu können (einzige, wenn auch seltene Ausnahme in Norddeutschland: winterliches Rodelvergnügen). So war die Idee geboren, das Gelände oberhalb dieser Rasenfläche abzutragen und unterhalb mit dem überschüssigen Boden wieder aufzufüllen. Der so entstandene Versatz wurde oben und unten mit neu angelegten Trockenmauern aus Naturstein gestützt. Und schon war die Fläche zwischen den Mauern als nutzbare Spielfläche gewonnen.

Da das Grundstück, so ruhig und so weit vor den Toren der nächsten Stadt gelegen, aufgrund seiner Größe geradezu als weitläufig zu beschreiben ist, gibt es an vielen Stellen sehr schöne und auch unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten, die es zu entdecken gilt. Sowohl der reizvolle Ausblick unter den alten Bäumen hindurch auf den See, als auch wind- geschützte Bereiche hinter Hecken oder Mauern, freundliche Terrassenflächen am Haus, geschwungene Wege zum Seeufer, üppige Blütenbeete, ein großzügiger Feuerplatz für das Familientreffen zu Ostern und zu guter Letzt ein herrliches Gewächshaus mit vorgelagertem Bauern- und Küchengarten. Lieblingsplätze für jedes Familienmitglied.

In der Addition all dieser Garten-Attraktionen entstand mit der Neugestaltung ein herrlich romantischer Garten mit all seinen verlockenden, verborgenen, verwunschenen, verführerischen und verzauberten Elementen. Zu allen Jahreszeiten, ob bei Sonne oder Regen, Schnee oder Nebel, bei Tag und auch in einer mondhellen Nacht entfaltet der Garten seine einzigartige Aura. Dies wäre auch eine perfekte Bühne für Shakespeares „Sommernachtstraum“. Oder aber eben das Traumgrundstück für unseren Hauptstädter P. Fox.

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Sebastian Jensen

Garten- und Landschaftsarchitekt

E jensen@hamburg.de
T +49 40 82 49 29