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Natürliches Ambiente

Freier Übergang in die Landschaft

Mit dem Umbau eines einfachen Siedlerhauses aus den 40-er Jahren zu einem modernen Architektenhaus durch das Büro Püffel Architekten (Bremen) wurde auch der Garten komplett den gestalterischen und pflanzlichen Vorstellungen der Auftraggeber angepasst.

Insbesondere die Ortsrandlage mit freiem Blick in die angrenzenden Pferdewiesen schafft ein natürlich landschaftliches Ambiente, welches den Rahmen bildet für die eher architektonisch und geometrisch gestalteten Gartenelemente. Schon zu Beginn der Planung wurde als Bedingung der Auftraggeber der Erhalt einiger wichtiger Solitärpflanzen formuliert, unter anderem eine wunderbare alte Zaubernuss, die sich aufgrund der Bedrängnis ehemals benachbarter Gehölze bereits stark einseitig entwickelt hatte und heute gestützt werden muss.

Das einzigartige, riesige Mammutblatt (Gunnera manicata) war ebenfalls schon im alten Garten vorhanden und wurde während der Bauzeit vor Beschädigungen geschützt. Es zieht im Winter komplett ein und wird dann zum Schutz gegen scharfen Frost mit einem speziellen Gitterkäfig umgeben und hoch mit Laub und Stroh überhäuft. Grundidee bei der Planung war die Anlage eines kontemplativen Gartens, Grundidee bei der Planung war die Anlage eines kontemplativen Gartens, der besonders im Zusammenhang mit und vom Wohnhaus aus seine ruhige Wirkung entfaltet. Dabei übernimmt das zentral gelegene Wasserbecken die Funktion der Reflektion von Himmel, Sonne und Wolken sowie auch die Trennung zwischen hinterem, landschaftlichen Garten und dem zum Haus hin gelegenen Terrassengarten. Sowohl vom Haus aus als auch vom Gartensitzplatz entstehen beeindruckende Perspektiven.

Selbst in der kalten Jahreszeit scheint sich der Garten durch die nahezu rahmenlosen Fenster (Skyframe) bis in den Wohnbereich zu erstrecken. Im Sommer lassen sich dann große Teile dieser Fensterfront zur Seite schieben und es entsteht ein Zimmer im Grünen. Die Terrassenflächen, auch der im hinteren Teil des Gartens, in der Abendsonne gelegene Sitzplatz bestehen aus großformatigen, dunklen Basaltlava-Platten, die tagsüber die Sonnen­wärme speichern, um sie dann noch lange am Abend (angenehm für Barfüßer) wieder abgeben. Insbesondere für die gemeinsame Auswahl der raumprägenden Solitärgehölze wurde viel Zeit in Baumschulquartieren eingeplant. So konnte zum einen für den hinteren Sitzplatz eine sehr charaktervolle, alte Kiefer (Pinus sylvestris) gefunden werden, die mit ihren individuellen schirmförmigen, fast windschiefen Wuchs zwischen vier bis fünf ähnlichen Konkurrenten letztlich das Rennen machte.

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Kein Projekt ist uns zu klein oder zu weit. Wir kommen mit unserer Erfahrung zu Ihnen. Nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf!

Sebastian Jensen

Garten- und Landschaftsarchitekt

E jensen@hamburg.de
T +49 40 82 49 29

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